Die Geschichte der WASSERBURG zu GOMMERN


Die Ursprünge der Burg reichen weit zurück. Sie wurde unter dem Namen „civitas Guntumiri“ in einer Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg durch Kaiser Otto І. 948 erstmals urkundlich erwähnt.

Die feuchte, früher sicher auch sumpfige Ehle-Niederung bot eine ausgezeichnete, natürliche Schutzanlage. Die Burg entwickelte sich zu einem Burgwardhauptort und hatte strategische Bedeutung für die Sicherung der Straßenverbindung in die umliegenden Gebiete.

Die Burg ist ihrem Bauplan nach eine Anlage des frühen Mittelalters. Die Burganlage ist eine für diesen Siedlungsraum typische, runde bis ovale Randhausburg, ein so genannter „sächsischer Rundling“. Der Wassergraben umschloss einst als doppelter Graben mit dazwischen liegenden Wall den gesamten Komplex von Ober- und Unterburg.

 

Als Eingangsbauwerk diente anfänglich der immer noch eindrucksvolle Torturm, in dem sich heute das Standesamt Gommern und darüber die Hochzeitssuite des Hotels befindet. Das jetzige Portal und die darauf zuführende Bogenbrücke entstanden erst zu einem späteren Zeitpunkt, als man einen bequemeren Zugang zur Burg benötigte.

Der Bergfried, der sich in der Oberburg befindet, diente mit einer Höhe von ca. 30 Metern vorrangig als Aussichtsturm für den weiteren Blick in die Landschaft, um die Annäherung von Feinden rechtzeitig zu melden. Er konnte aber auch die Verteidigung der Vorburg unterstützen. 1579 wurde der Burgfried durch eine so genannte „Welsche Haube“ ergänzt. Schon ein Jahr zuvor begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen. Bis auf wenige Teile wurde die gesamte Burganlage abgerissen und als Jagdschloss wieder neu aufgebaut.

Die Besitzer der Wasserburg zu Gommern wechselten häufig. Zum einen Teil wurde die Burg verkauft und zum anderen Teil anstatt eines Geldbetrages verliehen.

  • 965 kommt die Burg in den Besitz des Moritzklosters Magdeburg
  • im 12. Jahrhundert ist die Anlage vermutlich im Besitz Albrecht des Bären
  • 1269 wechselt die Burg in den Besitztum der Herzöge von Sachsen
  • 1578 wird die Burg mit Ausnahme des Bergfrieds, des Torturms und der Keller abgerissen und ein Jahr später als Jagdschloss der sächsischen Herrscher wieder aufgebaut
  • ab 1815 gehört die Burg zu Preußen
  • ab 1853 wurde die Burganlage für hundert Jahre als Haftanstalt, danach als Sozialheim genutzt
  • ab 1970 bis 1989 diente die Burg zur Berufsausbildung und Lehrlingsheim des Volkseigenen Betriebs des Zentralen Reparatur- und Ausrüstungswerks (VEB ZRAW) Gommern
  • 1990 Verkauf der Burg durch die Stadt Gommern an private Investoren
  • heute befindet sich auf dem Burggelände ein Gasthof, die „Burgbräu“-Brauerei, ein Standesamt und ein Hotel mit 46 Gästezimmern

Die Ursprünge….

Die WASSERBURG zu GOMMERN wurde unter dem Namen „civitas Guntmiri“ in einer  Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg durch Kaiser Otto І. 948 erstmals urkundlich erwähnt. Die feuchte, früher sicher auch sumpfige Ehle-Niederung bot eine ausgezeichnete, natürliche Schutzanlage. Die Burg entwickelte sich zu einem Burgwardhauptort und hatte strategische Bedeutung für die Sicherung der Straßenverbindung in die umliegenden Gebiete.

Die Burganlage ist eine für diesen Siedlungsraum typische, runde bis ovale Randhausburg, ein so genannter „sächsischer Rundling“. Der Wassergraben umschloss einst als doppelter Graben mit dazwischen liegendem Wall den gesamten Komplex von Ober- und Unterburg. Als Eingangsbauwerk diente anfänglich der immer noch eindrucksvolle Torturm, in dem sich heute das Standesamt von Gommern und darüber das Hochzeits - Turmzimmer des Hotels befindet. Das jetzige Portal und die darauf zuführende Bogenbrücke entstanden erst zu einem späteren Zeitpunkt, als man einen bequemeren Zugang zur Burg benötigte.

Das wechselvolle Schicksal…

Der Bergfried, der sich in der Oberburg befindet, diente mit einer Höhe von ca. 30 Metern vorrangig als Aussichtsturm für den weiten Blick in die Landschaft, um die Annäherung von Feinden rechtzeitig zu melden. Er konnte aber auch die Verteidigung der Vorburg unterstützen. 1579 wurde der Bergfried durch eine so genannte „Welsche Haube“ ergänzt. Schon ein Jahr zuvor begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen. Bis auf den Gewölbekeller und den Bergfried wurde die gesamte Burganlage abgerissen und als Jagdschloss wieder neu aufgebaut. In den folgenden Jahrhunderten nutzen die Menschen die Wasserburg für unterschiedliche Zwecke z.B. als Gefängnis, als Sozialheim oder als Lehrlingswohnheim. 1990 erwachte die Wasserburg aus ihrem Dornröschenschlaf und es wurde der Gasthof.
3 Jahre später die Brauerei und 1998 das Hotel eröffnet.

    Symbiose aus Traditionen und Moderne…

    Seit 2008 erstrahlt die Wasserburg zu Gommern im neuen Glanz. Die Burganlage verströmt durch ihr über tausendjähriges Ambiente bis heute einen Hauch von Magie. Dabei präsentieren wir uns als Ort der Emotionen, an dem die Gäste abseits vom hektischen Alltag abschalten können, um Ruhe und Entspannung zu finden.

    Kulinaria- & Veranstaltungskalender

    Unsere regulären Öffnungszeiten im Gasthof:

    • Montag bis Freitag
      12:00 Uhr – 22:00 Uhr
    • Samstag
      12:00 Uhr – 22:00 Uhr
    • Sonntags
      12:00 Uhr – 22:00 Uhr

    Wasserburg zu Gommern
    Walther-Rathenau-Straße 9-10
    39245 Gommern

    Tel.: +49 39200-7885-0
    Fax: +49 39200-7885-99
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